Jan DavidoffJan DAVIDOFF, München

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Jan Davidoffs großformatige Gemälde zeigen oft Ausschnitte
aus der Natur, Wälder, Zweige, Wasser, selten auch Figuren
oder Architekturelemente.
Die Schönheit der Naturidylle zieht den Betrachter in ihren
Bann. Jan Davidoff findet hier Entsprechungen zur Malerei:
Zu erkennen ist zunächst ein Wald, der sich im Wasser spiegelt.
Genauer betrachtet behandelt der Maler hier Grundthemen
der Wahrnehmung und des Tafelbildes. Grundfläche und
rhythmisierende Strukturen, Auflösung eines eindeutigen Bildraumes
durch Spiegelung, das Bildmotiv reduziert auf tiefschwarze
und leuchtend weiße Flächen. Doch überhöht Jan
Davidoff diesen Ansatz noch mit weiteren Bildebenen, die er
mit weißen Farbschlieren, transparent lasierend aufgetragenen
Elementen und erst auf den zweiten Blick wahrnehmbaren
leuchtenden weißen und farbigen Punkten erzeugt. Hat der
Betrachter erst den Bildraum betreten, muss er sich instinktiv
durch eine Bildwelt bewegen, die ihn auch durch die Welten
seiner eigenen Wahrnehmung führt.

 

Jan Davidoff