Agnieska KASZUBOWSKAAgnieska KASZUBOWSKA, München, (Malerei)

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Der Schönheit des Alltäglichen widmet sich Agnieszka Kaszubowska nur vordergründig in der sehr realistischen Abbildung von Flaschenkästen, die sie in einem ganzen Werkzyklus großformatiger Ölgemälde bearbeitet hat. Das Banale der industriell gefertigten Flaschen und Wasserkästen, in denen wir das elementare Gut Wasser kaufen, aufbewahren und zum Konsum bereithalten, wird in dieser Malerei durch die ungewöhnliche Perspektive und Größe des Formats aufgehoben. Die bis zum Ornamentalen getriebene Symmetrie erinnnert an transzendente geometrische Ordnung. Dies und der Einsatz des Lichts überhöhen die ästhetische Anmutung und entrücken den eigentlich abgebildeten Gegenstand seinem ürsprünglichen Zweck.

Agnieska KASZUBOWSKA

Die dem Betrachter fast agressiv entgegengerichtete Position der Flaschen kontrapunktiert die Zerbrechlichkeit des Glases.
Agnieszka Kaszubowska war schon als Kind fasziniert von durchscheinenden Dingen wie Edelsteinen, Perlenschmuck, Christbaumkugeln und Kirchenfenstern. Das Durchsichtige, Durchleuchtete - für Maler aller Epochen eine große Herausforderung - malt sie mit großer Perfektion in allen Farbnuancen, die Möglichkeiten der Malerei auschöpfend und oftmals auch beeinflusst von persönlicher Stimmung. Der Wasserkasten wird so zum "Gefäß eigener Befindlichkeit".